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La critique littéraire dans la ‚Correspondance littéraire‘

Vortrag in frz. Sprache: „La critique littéraire dans la Correspondance littéraire“, internat. Fachtagung Friedrich Melchior Grimm: pensée, réseaux et génie médiatique du philosophe européen de Ratisbonne, organisiert von Jonas Hock und Kirill Abrosimov, 16.–17. Juni 2017.

[Schwerpunkt Grimm]


Friedrich Melchior Grimm: pensée, réseaux et génie médiatique du philosophe européen de Ratisbonne

Colloque international à l’Université de Ratisbonne

Organisé par Jonas Hock (Ratisbonne) et Kirill Abrosimov (Augsbourg)

financé par : Fakultät SLK et Promotionskolleg der Philosophischen Fakultäten der Universität Regensburg (PUR)

vendredi 16 juin 2017, 15–19h
Luther-Saal im Ev. Bildungswerk, Am Ölberg 2, Regensburg

samedi 17 juin 2017, 9.30–17h
Vortragssaal im Haus der Begegnung, Hinter der Grieb 8, Regensburg

Programme

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Friedrich Melchior Grimm

Kai Nonnenmacher: „Der weiße Tyrann aus Regensburg,
Aufklärer und Diplomat: Friedrich Melchior Grimm“, in: Kleine Regensburger Literaturgeschichte, hrsg. v. R. Barbey, Regensburg, Pustet 2014, S. 177-183. http://tinyurl.com/ohahl2h

Kai Nonnenmacher: Betreuung Zulassungsarbeit Fr. C. Reintgen: „Friedrich Melchior Grimm und die deutsch-französische literarische Kommunikation“, Univ. Regensburg, 2014.

Kai Nonnenmacher: Hauptseminar »Literarische Öffentlichkeit zwischen Aufklärung und Romantik«, Univ. Regensburg, Wintersem. 2015/16

Kai Nonnenmacher: VortragGrimm&Diderot „Les ‚Correspondances‘ de Friedrich Melchior Grimm“, Vortrag in französischer Sprache bei der Tagung Correspondances et critique littéraire, Org. F. Meier, B. Diaz, J. Anselmini, Universität Göttingen, November 2016.

Kai Nonnenmacher: Vortrag in frz. Sprache: „La critique littéraire dans la Correspondance littéraire“, internat. Fachtagung Friedrich Melchior Grimm: pensée, réseaux et génie médiatique du philosophe européen de Ratisbonne, organisiert von Jonas Hock und Kirill Abrosimov, 16.–17. Juni 2017.

Jonas Hock: Vortrag „Friedrich Melchior Grimms ‚Correspondance littéraire‘: literarische Öffentlichkeit im Mantel der Diplomatenpost“, Tagung L’art de la civilité épistolaire de Gellert à Günter Grass: la lettre entre espace intime et sphère publique, Tagungsprogramm

Jonas Hock: Rezension von Kirill Abrosimov, Aufklärung jenseits der Öffentlichkeit. Friedrich Melchior Grimms „Correspondance littéraire“ zwischen der République des lettres und den europäischen Fürstenhöfen, Francia, Beiheft 77 (Ostfildern, 2014), in: Romanische Studien 2 (2015).

Jonas Hock und Kirill Abrosimov: Internat. Fachtagung Friedrich Melchior Grimm: pensée, réseaux et génie médiatique du philosophe européen de Ratisbonne, 16.–17. Juni 2017.

Dissertation: „Das schwarze Licht der Moderne“

Inhalt

Inhaltsverzeichnis

Homer, Milton, Ossian: Die Ästhetikgeschichte der Blindheit betrifft visuelle Modernität in ihrem Kern. Dies wird für Frankreich und für Deutschland zwischen 1750 und 1850 gezeigt: Das „schwarze Licht“ eines Sehens, das nicht im Gesehenen aufgeht, schafft eine mächtige Gegenerzählung zu triumphalischen Aufklärungsphantasmen und zur verwissenschaftlichten Objektivierung des Blicks. Die Negation des menschlichen Königssinnes gerät immer deutlicher zur Selbstbegründungsstrategie des Ästhetischen.

Das Korpus führt in drei Schritten eine Genealogie ästhetischer Strategien der visuellen Negativität vor: von der sensualistischen Erkenntniskritik des Starstich-Experiments über die idealistische Verschränkung von Nicht-Sein und positiviertem Sein in der Figur des blinden Sängers bis zum transitorisch gebrochenen Blick der Avantgarde.

Diskutiert werden philosophische Modelle von Holbach und Herder bis zum Deutschen Idealismus. Neben zwei umfangreicheren Kapiteln zur Blindheit bei Diderot und bei Jean Paul sind u.a. Blindentexte von Rousseau, Chateaubriand, Hugo, Nerval, Gautier und Baudelaire ausgewählt. Der Blinde gerät ebenso zum Zeichen eines verlorenen metaphysischen Blicks wie zur Projektionsfläche des autonom gewordenen Scheins. Über die Negativität des Sehens wird die säkulare Selbstsakralisierung der Poesie um 1800 schließlich gegen 1900 auf die Photographie als Kunstform übertragen.

Förderung und Preise

  • Entstanden dank der Förderung der Landesgraduiertenförderung Baden-Württemberg,
  • der Hermann Lenz-Stiftung und publiziert dank der
  • Druckkostenunterstützung der Kurt Ringger-Stiftung.
  • Preis der Stiftung Kommunikations- und Medienwissenschaften
  • Mai 2010: Verleihung des Hugo Friedrich und Erich Köhler-Forschungspreises für Romanische Literaturwissenschaft (Univ. Freiburg im Breisgau)

Rezensionen

— Maximilian Bergengruen, in: Germanistik, Band 48/Heft 3-4 (2007)
— Elsbeth Dangel-Pelloquin, in: Jahrbuch der Jean Paul-Gesellschaft 42 (2007), S. 167-172.

Abbildung (Creative Commons)